Jäger Heizung-Sanitär GmbH
Im Mittelfeld 13 • 76135 Karlsruhe
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40 Jahre und 2 Generationen

Die Geschichte der Jäger Haustechnik

Beim Dorfschlosser im Hegau hat Josef Jäger 1961 als Sohn eines Landwirts seine Ausbildung im Schlosser-/Heizungsbauerhandwerk begonnen. Anfang der Siebziger dann der Umzug nach Karlsruhe, um die beiden Meisterbriefe und Techniker in den damals noch getrennten Berufen Heizungsbauer und Gas-/Wasserinstallateur zu erlangen. Nach deren Abschluss folgte eine Tätigkeit im Ingenieurbüro und als Fachlehrer an der Bundesfachschule für Sanitär- und Heizungstechnik. Obwohl es nicht gerade rosige Zeiten für die deutsche Wirtschaft waren und Sohn Frank gerade im Kindergarten war, wagte er sich zusammen mit seiner Frau in die Selbstständigkeit und übernahm in Bulach ein bestehendes kleines Installationsunternehmen mit zwei Mitarbeitern. Das Büro im Wohnzimmer – ohne Computer, ohne Faxgerät und ohne Anrufbeantworter. Wurden anfangs noch große Dampfkesselanlagen gebaut, so hat man sich im Laufe der folgenden Jahre immer mehr auf Privatkunden spezialisiert. Innovationen standen schon damals hoch im Kurs. So wurde schon Ende der Achtziger das erste EDV-System eingeführt und es wurden bereits die ersten Solaranlagen und Wärmepumpen verbaut. Am heutigen Firmensitz „Im Mittelfeld“ konnte ein Grundstück erworben werden und die eigene Halle mit Werkstatt und Büroraum wurde errichtet.

Im Jahr 1990 hat Junior Frank nach dem Realschulabschluss seine Lehre als Zentralheizungs- und Lüftungsbauer im elterlichen Betrieb begonnen und als Kammersieger abgeschlossen. Die Fachhochschulreife wurde nachgeholt, der Wehrdienst absolviert und das Studium der Versorgungstechnik mit Abschluss Anfang 1999 folgte. Während der anschließenden Tätigkeit in einem Transferzentrum der Steinbeis-Stiftung und paralleler Tätigkeit als Lehrbeauftragter für Heizungstechnik an der Fachhochschule Offenburg wurde bereits die Nachfolge für den elterlichen Betrieb besprochen. Und so kam es, dass Frank Jäger mit seiner mittlerweile hochschwangeren Frau Kerstin Ende 2000 nach Karlsruhe zurückzog und in den Betrieb mit sechs Mitarbeitern einstieg, während er noch freiberuflich tätig war und Seminare für Heizungsbauer und Energieberater durchführte.

Zwei Generationen mit eigenem Kopf unter einem Dach war für alle Jägers nicht immer einfach, aber man arrangierte sich und führte das Unternehmen konsequent fort. Es wurde fortan verstärkt ausgebildet, es wurde in Lager, Büro und EDV des Betriebes investiert. Frank hat sich zum Badplaner weitergebildet und es werden seither komplette Badsanierungen aus einer Hand angeboten – das Unternehmen wurde sogar von einer Architekturzeitschrift in die Liste der 125-Top-Badplaner in Deutschland aufgenommen. Die Palette der Heizsysteme wurde um innovative und regenerative Anlagen wie Wärmepumpen, Holzheizungen, Solarstromanlagen und Blockheizkraftwerke erweitert. Als zusätzliche Dienstleistung wurden Energieberatungen angeboten. Ein ehrenamtliches Engagement im Vorstand der örtlichen Innung und beim baden-württembergischen Fachverband folgte.

Und dann war es soweit: Es war zum Jahreswechsel Ende 2007, als die Senioren nach fast dreißig Jahren ihren geplanten Rückzug vollzogen und sinnbildlich den Staffelstab an Sohn und Schwiegertochter weitergaben. Der Generationenwechsel war somit vollbracht. Viele fragten sich, wie es nun weitergehen würde. Reibungslos! Es war mit Daniela Klopstein eine neue Stimme am Telefon zu hören und sowohl für die mittlerweile acht Mitarbeiter als auch für die Kunden lief alles wie gewohnt weiter. Die kontinuierliche Ausbildung junger Menschen trug dazu bei, dass immer wieder eine Berufskarriere bei der Jäger Haustechnik fortgesetzt wurde und so der Mitarbeiterstamm stetig wuchs. Die Anforderungen, die heute an einen Fachbetrieb gestellt werden, sind in den letzten fünzehn Jahren massiv gestiegen. Die explodierende Anzahl der technischen und gesetzlichen Vorschriften, der digitale Wandel und der Fachkräftemangel bilden dabei nur die Basis. Um diesen Herausforderungen auch in Zukunft gerecht zu werden, entschieden sich Kerstin und Frank Jäger die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. So wurde das Team im ersten Schritt um einen Projektleiter „Heizung“ ergänzt und wenige Jahre später auch um einen Kundendienstleiter. Mittlerweile war es im Büro einfach zu eng. Es war laut, unruhig und so war ein vernünftiges Arbeiten nur schwer möglich. Platz musste her.

Nach einigen vergeblichen Anläufen um eine bauliche Erweiterung der bestehenden Flächen fiel die Entscheidung für einen Neubau anstelle des alten Büros. Binnen eines Jahres wurde dann das alte Büro abgerissen und ein modernes Bürogebäude im Passivhausstandard mit innovativer Haustechnik errichtet, das nun ausreichend Platz für die Zukunft bieten soll. Nicht lange nach dem Einzug stieß im Frühjahr 2017 ein Projektleiter „Komplettbad“ zum Team, das heute sechzehn Mitarbeiter umfasst. Und mancher Kunde kann heute auf gemeinsame vierzig Jahre mit der Jäger Haustechnik zurückblicken.